Am 9. März ist es endlich soweit, Shepards Kampf gegen die Reaper geht weiter und dieses Mal nicht auf fernen Welten, sondern direkt auf der Erde. Um den Spielern schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das zu geben was sie in Mass Effect 3 alles erwarten wird, hat Bioware eine kleine Demo zum Spiel ins Origin Netz gestellt.
Was ihr nach dieser Demo von Mass Effect 3 zu erwarten sein wird, erfahrt ihr hier…
Neu Waffen, neue Gegner und die gute alte Action
Das Kampfsystem von Mass Effect 3 wird sich stark an dem seines Vorgängers orientieren. Daher werden sich Spieler des zweiten Teils sehr schnell wieder zurechtfinden, aber auch Neueinsteigern dürfte das System keine großen Schwierigkeiten bereiten.

Neue Waffen oder Fähigkeiten wurden leider (bis auf Shepards neues Universalwerkzeugschwert mit dem sich die Gegner im Nahkampf leicht “abstechen“ lassen und die Möglichkeit Leitern hoch zu Klettern oder über kleinere Löcher zu Springen) keine gezeigt, dafür bekam man aber einen Vorgeschmack auf die neuen alten Crewmitglieder die Sheppard in seinem finalen Kampf gegen die Reaper begleiten werden. Darunter auch Ahley Williams/Kaidan Alenko und Liara, Mordin Solus wird auch wieder mit von der Party sein. Und der Soldat in ME3 wird auch die aus ME2 bekannten Maschinenpistolen tragen können. (Von den aus ME2 bekannten Spezialwaffen wie dem Granatwerfer fehlte allerdings jede Spur)
Neue Gegnerklassen gab es allerdings wie Sand am Meer und auch die versprochenen Bettlemechs gab es zu sehen (leider aber nur als Gegner). Unter den Gegner befanden sich neuartige Husks mit Maschinengewehren und schwer gepanzerte Cerberusstreitkräfte von denen sich der oder andere auch gerne mal hinter einem Schild versteckte wie man ihn von der Polizei von heute kennt. Die Gegenstände die sich auf dem Weg durch die neuen Gegnerhorden aufsammeln ließen, lassen auf ein neues verbessertes Upgradesystem für Panzerung und Waffen schließen.

Am Skillsystem hat sich auch ein bisschen was getan, Spieler können beim verbessern ihrer Fähigkeiten nun immer zwischen zwei Möglichkeiten wählen 8z.B. beim Adrenalinschub zwischen 50% mehr Schaden oder 40% längere “Slow Motion“). Dafür müssen sie aber auch nun mehr Skillpunkte in das Verbessern ihrer Fähigkeiten investieren.
Die Dialoge haben sich Mass Effect Typisch nicht verändert. Für ME3 wurde wieder das altbekannte Dialogsystem der Vorgänger adaptiert, wobei der Spieler immer die Wahl zwischen mehreren Antwortmöglichkeiten hat, die ganz unterschiedliche Folgen haben können.

In Sachen Story hat Bioware in ME3 nochmal eine dicke Schüppe oben drauf gelegt. Schon in den ersten Spielminuten versucht einem das Spiel die Grausamkeit des Krieges näher zu bringen und fühlt sich dabei schon fast wie ein Kriegsdrama aller “ Saving Private Ryan“ an.
Fazit
In Zusammenspiel zwischen der dichten Atmosphäre und dem Grafisch aufwändigem Leveldesign wird dem Spieler in kleinen Dialogen und in großen Cutscenes immer wieder ein Gefühl der Machtlosigkeit vermittelt. Als Spieler ist man es leicht gewohnt immer alle retten zu können oder zu wollen, Mass Effect 3 bringt uns aber eine Sache immer wieder auf die harte Tour: Du wirst nicht ALLE retten können.
Eine so fesselnde Spieledemo ist mir schon seit langem nicht mehr unter gekommen, wenn Mass Effect 3 die Dramaturgie aus der Demo das ganze Spiel über halten kann hat Bioware einen würdigen Abschluss für eine so wegweisende Spielereihe gefunden.
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